◎Was ist das?
Dieser Datensatz zeigt, wie viele Haushaltsgeräte und Konsumgüter deutsche Privathaushalte besitzen und nutzen – von Kühlschränken über Fernseher bis hin zu Waschmaschinen. Wer verstehen will, wie viel Energie und Rohstoffe der private Konsum tatsächlich verschlingt, findet hier eine der wenigen verlässlichen Grundlagen dafür.
↗Aktuelle Entwicklung
Die Ausstattung deutscher Haushalte mit Geräten ist über die Jahrzehnte kontinuierlich gestiegen – mehr Geräte pro Haushalt, mehr Geräte pro Person. Besonders Unterhaltungselektronik und Haushaltskleingeräte haben seit den 2000er Jahren stark zugelegt, während klassische Großgeräte wie Kühlschrank oder Waschmaschine inzwischen nahezu flächendeckend vorhanden sind.
⬡Politischer Kontext
Die Bundesregierung hat sich verpflichtet, den privaten Ressourcenverbrauch im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie zu senken – doch ohne Daten zur Geräteausstattung lässt sich nicht messen, ob diese Ziele erreicht werden. Auch EU-Ökodesign-Verordnungen, die den Energieverbrauch von Geräten begrenzen, brauchen solche Daten als Referenz, um ihre tatsächliche Wirkung zu bewerten.
≋Methodik & Einschränkungen
Erfasst werden Privathaushalte in Deutschland, ausdrücklich ohne Selbstständige, Landwirte und Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen ab rund 18.000 Euro – diese Ausschlüsse können die Ausstattungsquoten nach unten verzerren. Die Daten stammt aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamts, die nur alle fünf Jahre erhoben wird, was kurzfristige Trends unsichtbar macht.