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UBA:DF_AIR_EMISSIONS_TRENDS · v2026.0

Emission of air pollutants

Schwefeldioxid fast verschwunden, Ammoniak kaum gesunken – Deutschlands Luftbilanz seit 1990.

Was ist das?

Dieser Datensatz erfasst, wie viel Schmutz Deutschland jedes Jahr in die Luft bläst – von Stickoxiden aus Auspuffrohren bis zu giftigen Schwermetallen aus Industriekaminen. Wer wissen will, ob die Luft wirklich sauberer wird oder ob das nur auf dem Papier steht, findet hier die Antwort.

Aktuelle Entwicklung

Seit 1990 sind die Gesamtemissionen der meisten Schadstoffe deutlich gesunken – bei Schwefeldioxid etwa um über 90 Prozent. Doch bei bestimmten Stoffen wie Ammoniak aus der Landwirtschaft oder Feinstaub aus Holzheizungen stagniert der Rückgang oder kehrt sich teilweise um.

Politischer Kontext

Die EU-Richtlinie über nationale Emissionshöchstmengen (NEC-Richtlinie) schreibt Deutschland verbindliche Reduktionsziele bis 2030 vor – bei Ammoniak etwa minus 29 Prozent gegenüber 2005. Diese Daten entscheiden, ob Deutschland Vertragsverletzungsverfahren riskiert oder Förderprogramme neu ausrichten muss.

Methodik & Einschränkungen

Gemessen werden die jährlichen Gesamtemissionen nach Schadstoffart und Quellengruppe – aufgeschlüsselt nach dem Nomenklatursystem der Genfer Luftreinhaltekonvention, das internationale Vergleiche ermöglicht. Emissionen werden größtenteils berechnet, nicht direkt gemessen, weshalb Schätzunsicherheiten vor allem bei diffusen Quellen wie Landwirtschaft oder Kleinfeuerungsanlagen bestehen.

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